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nach § 53 SGB XII

 

Zunehmend mehr Menschen sind den Anforderungen unserer Gesellschaft nicht mehr gewachsen. Sie geraten für eine befristete Zeit ihres Lebens oder dauerhaft aus dem Gleichgewicht. Die Ursachen sind so vielschichtig wie die Krankheitsbilder selbst.


Im Betreuten Wohnen finden junge Erwachsene mit einer seelischen Behinderung oder einer Suchterkrankung, bis zum Alter von 27 Jahren, Hilfe und Unterstützung. Bei einer wachsenden Zahl unserer jungen Klienten treffen wir auf so genannte „Doppeldiagnosen“, Suchtmittelkonsum und psychische Erkrankung sind gleichzeitig vorhanden und die Menschen finden sich in der Folge oft in prekären Lebenslagen wieder.


Wir werten die psychischen Auffälligkeiten im sozialen Kontext als für die Adressaten bestmögliche Reaktion auf subjektiv unerträgliche Lebensumstände. Wir gehen davon aus, dass Menschen etwas Positives für ihr Leben erreichen wollen und unterstützen sie in ihren Wünschen und Zielen.

 

Der Betreuungsalltag setzt ressourcenorientiert an den gesunden Anteilen der Menschen und ihres sozialen Umfeldes an und stellt sie in den Mittelpunkt des Betreuungsprozesses.


Dabei ist es in vielen Fällen erforderlich, mit den Institutionen des Gesundheitswesens, mit Psychiatrien und Therapeuten zusammenzuarbeiten. Wir betreuen die jungen Erwachsenen in ihren eigenen Wohnungen und entwickeln für sie eine passgenaue Hilfe. Ziel ist es, eine eigenständige und weitgehend selbstverantwortliche Lebensführung zu erreichen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben konkret ermöglicht zu haben.


Unser Angebot richtet sich auch an junge Menschen, die innerhalb von 6 Monaten aus dem Elternhaus ausziehen möchten und Unterstützung während des Verselbstständigungsprozesses benötigen.

 

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