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Junge unbegleitete Flüchtlinge finden bei den Kolleginnen des Teams Münsterstraße flexible, kreative und zupackende Hilfe, wenn sie in Deutschland angekommen sind.
Die jungen Menschen leben in kleinen Wohngemeinschaften oder Einzelwohnungen und werden individuell betreut. Das geschieht hin und wieder unter Beteiligung von Dolmetschern, in der Anfangszeit der Betreuung aber auch schon mal mit nonverbaler Kommunikation mit Händen und Füssen.

Die Vermittlung von Sprachkenntnissen, gründliche medizinische Versorgung (durch insofern erfahrene Mediziner) und die parteiliche Unterstützung im Umgang mit Behörden stehen in der Anfangszeit der Betreuung im Vordergrund. Die Anlaufstelle in der Münsterstraße ist dabei Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten. Gemeinsame Mahlzeiten, Spiele und Feiern ersetzen ein wenig verlorene Familienzusammenhänge, der jederzeit verfügbare Internetzugang dient manchem als Verbindung zum Herkunftsland. Im Nachmittagsdienst erfahren die Jugendlichen Unterstützung in schulischen Belangen und beim Erlernen von „Deutsch als Fremdsprache“.

 

Die dezentrale, intensive Hilfe der Mobilen Betreuung ist in besonderer Weise geeignet, die zumeist großen Ressourcen und Eigenständigkeiten der jungen Flüchtlinge zu nutzen und zu fördern, ohne die oft enorme Unterstützungsnotwendigkeiten in alltäglichen Dingen zu ignorieren.

 

.Als eine von fünf Einrichtungen beteiligte sich unsere Einrichtung für junge Flüchtlinge Globus an einem dreijährigen bundesweiten Modellprojekt zur Partizipation junger Flüchtlinge in der stationären Jugendhilfe unter Federführung des Bundesverbandes Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-UMF). Mitarbeiter und Betreute berichteten gemeinsam auf einer großen Fachtagung in Berlin über den Prozess. Die Ergebnisse mündeten in einem viel beachteten Handlungskonzept Partizipation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.


Neben der Mobilen Betreuung (Betreuungsschlüssel 1:2,3)  werden auch Hilfen in ambulanter Form oder im Sozialpädagogisch Betreuten Wohnen (Fachkräfteschlüssel 1:5) vorgehalten.

Das SBW kommt für die jungen Flüchtlinge in Frage, die bereits einige Zeit in Deutschland sind und sich selbständig und aktiv auf ihre Lebenssituation einstellen können und Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ziele und dem Leben in einem für sie fremden Kulturkreis benötigen. Die Hilfe kommt auch für  junge Flüchtlinge in Frage, die am Ende einer stationären Hilfen noch eine Phase der Unterstützung benötigen.

 

Der VSE NRW stellt den jungen Flüchtlingen für den Betreuungszeitraum Wohnungen zur Verfügung. Ziel ist von Beginn an eine weitgehend autonome Lebensführung am Ende der Betreuung -  abhängig vor allem vom aufenthaltsrechtlichen Status. Die Hilfe ersreckt sich auf alle Lebensbereiche, in denen Begleitung und Beratung notwendig ist - in der Regel ist Unterstützung im aufenthaltsrechtlichen Prozedere  und Hilfe im Bereich schulischer oder beruflicher Bildung angezeigt.

 

Das Team Münsterstraße setzt die seit Jahren erfolgreiche Arbeit der VSE-Einrichtungen Gobus und Kosmos aus einem gemeinsam gebildeten Team fort.

 

 

Das Team:

 

  •  

    Adriane Grzeszek
     
    Dipl. Sozialarbeiterin
    Dipl. Sozialpädagogin
     
    0178 - 4539 221

  •  

    Petra Rosa
     
    Dipl. Sozialarbeiterin
    Dipl. Sozialpädagogin

     

    Tel.: 0178 - 47 05 852

  •  

    Alexandre Bijojote
     
    Dipl. Pädagoge
     
    Tel. 0178 - 47 05 934

  •  

    Paul Humbert
     
    Sozialarbeiter B.A.
     
    Tel. 0178 - 47 05 920

  •  

    Janina Ptock
     

    Erziehungswissenschaft B.A.

     

    0176 - 147 057 16

  •  

    Britta Hülsmann
     
    Dipl. Sozialarbeiterin

     

    Tel.: 0178 - 47 05 866

  •  

    Monja Kohts
     
    Erziehungswissenschaft M.A.
    Germanistik M.A.

     

    0176 - 14705743

  •  

    Oliver Wichmann
     
    Dipl. Sozialarbeiter

     

    Tel.: 0178 - 47 05 854

  •  

    Sara Weber*
     
    Soziale Arbeit B.A.
     
    *z.Zt. in Elternzeit

  •  

    Silke Arnoldi
     
    Hauswirtschaft

 

Unsere Anschrift:

Münsterstr. 36

44145 Dortmund

Tel.: 0231 - 399 686 45

 

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