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Unser Ambulant Betreutes Wohnen nach §§ 67 ff SGB XII richtet sich an junge Erwachsene, die zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten regelmäßige Beratung und Begleitung benötigen.

 

AdressatInnen sind junge Erwachsene im Alter von 21 Jahren bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, deren Lebensverhältnisse mit besonderen sozialen Schwierigkeiten verbunden sind, die einerseits über Hilfen der Fachberatung hinausreichen, andererseits aber auch keiner (teil)stationären Hilfe bedürfen.

 

Zur Zielgruppe gehören junge Erwachsene, die persönliche Beratung und Unterstützung benötigen

  • nach Aufenthalt in einer (teil)stationären Einrichtung
  • zur sozialen Bewältigung des Alltags
  • zur Führung eines eigene Haushaltes
  • zur Integration in ein übliches Wohnumfeld
  • zur Integration in Arbeit und Beschäftigung
  • da sie von Wohnungsverlust und Obdachlosigkeit bedroht sind
  • zur Umsetzung eigenständigen Wohnens
  • um ggf. weitere und/oder angemessene Unterstützungssysteme in Anspruch nehmen zu können.

In aller Regel verfügen unsere Klienten über einen eigenen Mietvertrag, wohnen alleine oder in Lebensgemeinschaften/Patrtnerschaften und benötigen Hilfe zur selbstständigen Lebensführung.

Diese Hilfeform greift insbesondere dann, wenn Schwierigkeiten mit Ämtern, Behörden aber auch Nachbarn oder dem privaten Umfeld dazu führen, dass zentrale Lebensbereiche wie Arbeit, Wohnen und Beziehungen betroffen sind.

Unsere Hilfe setzt in der ambulanten Form hier punktuell an, setzt Impulse und initiiert Veränderungsprozesse.

 

Ziele der Hilfe können dabei - je nach Ausgangslage - die Erlangung von Eigenständigkeit und Integration in übliche Wohn- und Lebensverhältnisse sein, der Zugang zu Regelversorgungssystemen der Gesundheits- und Sozialhilfe oder die Erschließung und Inanspruchnahme von weiterführenden Hilfen in stationärer oder teilstationärer Form der Sozial- oder Behindertenhilfe.

 

Konkrete Ziele sind je nach Einzelfall

  • Sicherung des Wohnen in eigener Wohnung
  • Eigenständige Haushaltsführung
  • Klärung und Nutzung familiärer Ressourcen
  • Integration in Nachbarschaft und Sozialraum
  • Erschließung von Netzwerkressourcen
  • Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden
  • Integration in Arbeits- oder Ausbildungszusammenhängen
  • Einübung von individuellen Krisenbewältigungsmustern
  • Einübung von individuellen Konfliktbewältigungsstrategien
  • Freundschaften / soziale Bindungen eingehen und erhalten
  • Erschließung therapeutischer und gesundheitlicher Hilfen
  • Kontrollierter Umgang mit Drogen oder Drogenabstinenz

Ziel der Hilfe ist es, Schwierigkeiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten.

 

Eine gründliche und genaue Hilfeplanung ist die Grundlage unserer Arbeit und unterscheidet sich in jedem Einzelfall. Dabei nehmen wir von Anfang an vor allem in den Fokus, was die jungen Leute können und wollen.

 

Die Maßnahmen werden vom LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) genehmigt und finanziert. Die Beantragung der Hilfen läuft über die Beauftragten Stellen des Diakonischen Werkes Dortmund und der Stadt Dortmund. Der VSE unterstützt die Antragsteller auf Wunsch in dieser Zugangsphase.

 

Weitere Information zu unserer Einrichtung, die dieses Angebot vorhält, finden Sie unter:

FridA - Ambulante Hilfen für junge Erwachsene