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Mobile Betreuung / Betreutes Einzelwohnen

§ 34 SGB VIII

 

Es gibt Jugendliche, die können es in einer Gruppeneinrichtung nicht aushalten. Oder eine Gruppe würde sie nicht tragen können. Sie wollen versuchen, in einer vom VSE angemieteten Wohnung alleine zu leben, das heißt: Wohnen lernen; üben, sich selbst zu verpflegen; selbstständig werden.

 

Diese Betreuungsform hält der VSE schon seit den 70er Jahren vor. Und wir machen damit gute Erfahrungen, gerade für Jungen und Mädchen, die als „besonders schwierig“ gelten und für die enge und restriktive Settings von den Erwachsenen häufig eher aus Hilflosigkeit als aus Überzeugung angedacht und erfolglos ausprobiert wurden.

 

Die zweite große Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die vor dem völlig eigenständigen Wohnen einen intensiv betreuten Zwischenschritt machen wollen.

 

In der Mobilen Betreuung verbinden wir den Wunsch der Jugendlichen nach Autonomie und Selbstständigkeit einerseits mit dem Bedarf an Begleitung und Versorgung andererseits. Verselbstständigung vollzieht sich dabei als individuell unterschiedlicher Prozess, aber niemals gegen den Willen oder Widerstand des Betroffenen.

 

Die Jugendlichen bekommen zwei Betreuer zur Seite gestellt, die sie in allen Lebensfragen beraten und begleiten. Die Wohnung wird am Ende der Betreuung in der Regel übernommen. Häufig wird die Hilfe auf einige Fachleistungsstunden reduziert zu Ende geführt.

 

Wir unterstützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen u. a. dabei:

  • eine schulische oder berufliche Perspektive zu entwickeln,
  • lebenspraktische Fähigkeiten zu gewinnen,
  • Verhalten "nachbarschafts-verträglich" zu gestalten.

Die Anlaufstelle bietet für die Jugendlichen Möglichkeiten des gemeinsamen Kochens, Wäschewaschens, Spielens und der Kontaktaufnahme zu anderen Jugendlichen und den anderen Teammitgliedern.
Darüber hinaus werden Gruppenangebote gemacht, die von gemeinsamen Mahlzeiten bis zu Freizeit- und Ferienaktionen reichen.

 

Eine Erreichbarkeit ist ganzjährig rund um die Uhr über ein Notrufhandy gewährleistet.

 

Die Mobile Betreuung bieten wir in zwei unterschiedlichen Intensitäten an, um eine passgenaue Hilfeplanung zu ermöglichen.

 

Unsere Einrichtungen, die dieses Angebot vorhalten finden Sie unter

Jugendhilfeeinheit Dortmund-Süd

Jugendhilfeeinheit Dortmund-West

Jugendhilfeeinheit Bochum

Globus - Fachteam für unbegleitete Minderjährige

Jugendhilfestation Anker

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